Industriekaufmann/frau
Industriekaufleute werden in den Verkehrsunternehmen in kaufmännisch-betriebswirtschaftlichen Aufgabenfeldern eingesetzt. Sie befassen sich mit der Planung, Durchführung und Kontrolle verschiedener Aufgabenbereiche wie bspw. der Materialwirtschaft, Vertrieb und Marketing, Personal- sowie Finanzwirtschaft. Am Ende der Ausbildung sind Industriekaufleute dazu befähigt, alle kaufmännisch-betriebswirtschaftlichen Prozesse des Unternehmens zu erfassen und zu steuern.
Welche persönlichen Voraussetzungen müssen Bewerber/innen mitbringen?
Mindestens einen sehr guten Hauptschulabschluss oder einen guten mittleren Bildungsabschluss. Unternehmen freuen sich natürlich auch sehr über Abiturienten.
Gute Leistungen in Mathematik, Deutsch und Wirtschaft sind wichtig. Gute Fremdsprachenkenntnisse, insbesondere Englisch, sind oftmals notwendig.
Mitbringen sollten Auszubildende auch
- die Fähigkeit zu logischem und analytischen Denken
- ein hohes Maß an Flexibilität
- eine systematische und selbständige Arbeitsweise
- Interesse an Wirtschaftsfragen und Wirtschaftskunde
- eine gute mündliche und schriftliche Ausdrucksfähigkeit
- die Fähigkeit zum selbständigen Arbeiten
- Kommunikationsfreude.
Wie lange dauert die Ausbildung?
3 Jahre; eine verkürzte Ausbildung ist möglich!
Welche Inhalte werden in der Ausbildung vermittelt?
Alles rund um die Themen
- Personalwirtschaft
- Einkauf und Materialwirtschaft
- Lagerwirtschaft
- Controlling und Finanzwirtschaft
- Marketing
- Vertrieb
- Betriebsorganisation
Wie hoch ist die Ausbildungsvergütung?
Jeder Auszubildende erhält während seiner Berufsausbildung eine monatliche Ausbildungsvergütung. Die Ausbildungsvergütung wird entsprechend der erworbenen Kenntnisse und Qualifikationen jährlich angehoben. Die Höhe der Ausbildungsvergütung ist i. d. R. tariflich festgelegt. Sie kann je nach Bundesland, Region und Unternehmen abweichen.
Die Ausbildungsvergütung für diesen Ausbildungsberuf bewegt sich in einer Spanne zwischen 720,- € bis 840,- € (alte Bundesländer) und 670,- € bis 775,- € (neue Bundesländer).
Eine Gewähr für die Richtigkeit kann nicht übernommen werden.
In welchen Aufgabengebieten sind Industriekaufleute tätig?
- Sie unterstützen die Unternehmensbereiche bei der Ermittlung des Personalbedarfs
- wirken bei Personaleinstellungen und –entlassungen mit
- führen Lohn- und Gehaltsabrechnungen durch
- planen und organisieren Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen
- kaufen für die verschiedenen Unternehmensbereiche ein, lagern diese ein und stellen sie termingerecht bereit
- nehmen Kundenreklamationen und Schadensmeldungen entgegen, prüfen und bearbeiten diese
- führen Verkaufsverhandlungen mit Kunden und Lieferanten
- planen und realisieren Marketing und Werbemaßnahmen
- wickeln die Finanz- und Geschäftsbuchführung ab.
Weiterführende Informationen zum Berufsbild
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Rechtliche Regelungen Wie ist die Ausbildung organisiert? Was wird in welchem Ausbildungs- jahr vermittelt? Welche Themen stehen in der Berufsschule auf dem Stundenplan? Erfahren Sie mehr.
Ausbildungsordnung Rahmenlehrplan
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Ausbildungsbetriebe Welche Betriebe des Verkehrsge- werbes bilden Industriekaufleute aus? Hier finden Sie eine Übersicht von Ausbildungsbetrieben. Jetzt infor- mieren und bewerben!
Übersicht Ausbildungsbetriebe
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Berufsfilm Industriekaufmann/frau
Quelle: BERUFE.TV © Bundesagentur für Arbeit
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Welche Karrieremöglichkeiten ergeben sich nach der Ausbildung?
Industriekaufleute werden sich nach ihrer Ausbildung in der Regel spezialisieren. Vielfältige Einsatzgebiete in der Personalwirtschaft, in der Lager- und Materialwirtschaft, dem Finanz- und Rechnungswesen, im Marketing und der betrieblichen Disposition kommen in Frage.
Um in Unternehmen und der Branche beruflich voran zu kommen und zum Beispiel in Experten- oder Führungsfunktionen aufzusteigen, sind Qualifizierungen in anerkannten Weiterbildungsberufen notwendig.
- Controller/in (ÖPNV)
- Geprüfte/r Controller/in (IHK)
- Personalfachkaufmann/frau (IHK)
- Geprüft/r Fachkaufmann/frau Einkauf und Logistik (IHK)
- Geprüfte/r Fachkaufmann/frau Büromanagement (IHK)
- Geprüfte/r Fachkaufmann/frau Marketing (IHK)
- Ausbilder/in (AEVO)
- Betriebliche/r Demografiebegleiter/in
- Geprüfte/r Betriebswirt/in (IHK)
- Geprüfte/r Bilanzbuchhalter/in (IHK)
- Geprüfte/r Berufspädagoge (IHK)
- Modulare Personalmanagement-Qualifizierungen der Deutschen Gesellschaft für Personalführung (DGFP)
Wer über eine Hochschulzugangsberechtigung verfügt, kann auch studieren und an verschiedenen Fachhochschulen und Universitäten einen Bachelorabschluss in verschiedenen betriebswirtschaftlichen und personalwirtschaftlichen Studienfächern erwerben. Unter bestimmten Voraussetzungen kann man übrigens auch ohne Abitur oder Fachhochschulreife ein Studium beginnen.
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